Mittwoch, 26. November 2014

Plätzchen mit Wein

Eigentlich bin ich kein Fan von Alkohol jeglicher Art. Besonders Rotwein schmeckt mir überhaupt nicht. Allerdings behaupten böse Zungen, dass ich mir das Trinken sparen kann, da genug Alkohol in meinen Backwerken und Gerichten zu finden ist. Für gute Laune wäre das angeblich schon ausreichend. Was sagt man dazu?! Ich behaupte einfach mal, dass ich von meinen Weinsoßen oder Pancakes mit hochprozentigem Vanilleextrakt noch nicht angetütert war... höchstens vielleicht entspannt ;-)
So schrecklich ich also Wein, Rum und Co. zum trinken finde, so sehr liebe ich es damit zu kochen und zu backen. Die sehr leckeren Rotweinplätzchen habe ich übrigens nur wegen dem Rotwein ausgewählt. Mein Liebster wollte unbedingt Plätzchen mit Marmelade, wovon ich bis dato gar kein Fan war. Aber was tut man nicht alles für seine Lieben?! Da ich aber die Chancen erhöhen wollte, dass sie mir vielleicht doch schmecken, mussten es also Weinplätzchen sein. Das gesamte Rezept habe ich halbiert, nur bei dem Wein hat das nicht geklappt. Ganz zufällig habe ich ausgerechnet beim Wein vergessen, dass ich das Rezept halbiert habe. Aber bei korrektem Mengenverhältnis hat man das rote Zeug gar nicht geschmeckt. Und schließlich sollen die hübschen Rotweinplätzchen ihrem Namen doch alle Ehre machen! :-)  

Dienstag, 11. November 2014

Rosenkohl mit Spätzle

Rosenkohl ist eine feine Sache! Auf die kleinen Röschen freue ich mich jedes Jahr! Blöd nur, wenn Prince Charming sich einbildet, dass die Kohlröschen "bitter" schmecken. Tststs... Damit beide Gaumen auf Ihre Kosten kommen, muss sich frau deshalb etwas einfallen lassen. Heraus kam dabei eine Rosenkohl-Spätzle-Pfanne. Seeeeehr lecker! Für mich konnte es gar nicht genug Rosenkohl sein, deshalb war es auch sehr praktisch, dass ich gefahrlos die letzten Röschen aus Prince Charmings Teller stibitzen konnte... ;-)

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Wurzelgemüse aus dem Ofen

Nach längerer Pause melde ich mich endlich mal wieder zurück und diesmal auch mit einer neuen Errungenschaft: Pastinaken! Pastinaken sind zwar grundsätzlich nicht neu, aber für mich waren sie komplett neu, denn bis vor Kurzem konnte ich Pastinaken nicht von Petersilienwurzel oder Meerrettich unterscheiden. Naja, ganz so schlimm war es nicht ;-)
Damit die Pastinaken geschmacklich auch gut zur Geltung kommen, hatte ich mich für Ofenwurzeln mit Forellen-Meerrettich-Dip entschieden.
Ich fand das Gericht sehr, sehr lecker! Das Rezept hat nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auch was die Zubereitung angeht, denn wenn man abends spät nach Hause kommt, will man eigentlich nicht noch ewig schnibbeln und in der Küche stehen. Die Wurzeln sind ruck zuck geschält und werden ganz von alleine im Ofen fertig. Da hat man ganz entspannt Zeit "anzukommen". Und da es sich nur um Gemüse handelt, kann man die Ofenwurzeln guten Gewissens auch noch essen, wenn es etwas später werden sollte... ;-)

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Ravioli Caprese

Selbstgemachte Ravioli sind doch wirklich der Hammer! Diesmal habe ich auch eine gute Methode gefunden die Täschchen zu füllen und zu formen ohne ihre Form zu verlieren. Ich bin total begeistert!
Allerdings muss ich vorweg noch ein Geständnis ablegen... Die Ravioli sind nicht komplett selbstgemacht... Ja, ich gebe es zu, der Nudelteig ist gekauft. Zu meiner Verteidigung kann ich nur vorbringen, dass ich selbst keine Nudelmaschine besitze. Man hätte jetzt auch ganz vorbildlich sein können und Nudelteig trotzdem selbst herstellen, selbst kneten und selbst ausrollen... Aber bei diesen Aussichten auf solche Schwerstarbeit, habe ich mich dann doch dafür entschieden zu Forschungszwecken den schon vorbereiteten Nudelteig zu testen. Testergebnis: sehr gut!
Die Füllung aus getrockneten Tomaten und Mozzarella müsstet ihr eigentlich schon kennen, denn die mache ich öfters *Tomaten-Mozzarella-Füllung*.
Für die Ravioli habe ich Dessertringe verwendet und damit Kreise aus dem Nudelteig ausgestochen. Auf "Nudelkreis" etwa 1 TL Füllung setzen, Ränder mit Wasser bestreichen, umklappen und mit einer Gabel auf die Ränder drücken. Bei 500 g Nudelteig war das auch noch eine ganz schön lange Prozedur, aber es hat sich gelohnt. Da müsste es mir aber hoffentlich verziehen sein, dass ich mir das ewige Teig kneten und ausrollen vorher erspart habe ;-)
Trotzdem war ich ganz stolz darauf, dass meine Ravioli die Form behalten. Sehen doch echt hübsch aus die gefüllten Kisschen?! :-)

Sonntag, 5. Oktober 2014

Apfelmus

Es ist toll, wenn man Freunde hat, die einen eigenen Garten haben. Und noch besser ist es, wenn einem diese Freunde auch noch von den leckeren Kostbarkeiten aus dem Garten etwas abgeben :-)
So entstand nämlich das Apfelmus. Eigentlich bin ich kein Süßspeisenliebhaber und auch kein Apfelmusfan, aber mein Liebster isst Apfelmus sehr gerne und wenn man es selbstgemacht hat, probiert man selbstverständlich doch davon und muss feststellen, dass es eigentlich gar nicht so schlecht ist.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Donna Hay: Schokoladen Brownies

Vorsicht Schokoladenkoma!
Wenn man Donna Hay liest, müsst eigentlich schon alles klar sein! Gelingt sicher! Einfach zu machen! Wahnsinnig lecker! Und ganz viele Kalorien!
Diese Schokoladenbrownies sind richtig schön "matschig" und durch und durch schokoladig. Ich weiß, das klingt ein bisschen unappetitlich, aber Brownies sollen ja im Idealfall noch etwas feucht sein und nicht durchgebacken bis staubtrocken.
Mit diesen Brownies ist der Schoko-Himmel garantiert und sämtliche Sorgen sind für den Augenblick bestimmt vergessen! ;-)


Sonntag, 28. September 2014

Kürbispesto

Langsam aber sicher ist es wieder soweit und die hübschen orangefarbenen Ungetüme finden wieder den Weg in die Küche.
Diese Saison starte ich mit Kürbispesto. Dazu gibt es natürlich Nudeln :-).
Man darf das Kürbispesto nicht mit anderen Pesti vergleichen, da es sich meiner Meinung nach einfach um eine Kürbissoße handelt. Das soll aber nicht heißen, dass es nicht genauso lecker ist. Die Soße hat einfach eine deutlich cremigere und festere Konsistenz als man das von einer Soße erwarten würde, deshalb vermutlich besser von Pesto sprechen als von Soße...
Bevor ich mir den Kopf weiter über die Namensgebung zerbreche, verrate ich euch lieber das Rezept, dann könnt ihr euch selbst ein Bild machen!

Donnerstag, 25. September 2014

Maissalsa

Ich muss gestehen, dass ich noch nie frische Maiskolben gegessen hatte. Doch seit ich meine tolle Grillpfanne habe, hat es mich schon länger gereizt die gelben Kolben auf zu Grillen und zu probieren. Ein Rezept war auch schnell gefunden, nämlich die Maissalsa von Jamie Oliver. Eigentlich gehört die Maissalsa zu dem 15 Minuten Menü Cajun-Hähnchen, aber als Beilage zum Grillen ist sie auch sehr zu empfehlen, vor allem wenn die Maiskörner noch warm vom Grill sind... Mmmm....

Montag, 22. September 2014

Griechischer Nudelsalat

Was Essen to go angeht, bin ich leider nicht viel einfallsreicher geworden. Meistens läuft es bei mir auf Nudelsalat raus, da man zum einen satt wird und zum anderen aber trotzdem frisches Gemüse dazugeben kann und somit doch noch etwas gesundes isst. Wer also noch neue Ideen für mich parat hat, was die to go Küche angeht, immer her damit! :-)
Dafür bin ich in der Welt der Nudelsalate doch schon ein bisschen herumgekommen und könnte zumindest jeden Tag einen anderen Nudelsalat mitnehmen. Heute gibt es Mininudeln mit Feta & Zitronenvinaigrette. Ja, für dieses Wetter bin ich mit diesem eher sommerlichen Salat etwas spät dran, aber so kann man mit dem frischen zitronigen Geschmack den Sommer wenigstens essen ;-)

Samstag, 20. September 2014

Sahneeis

Bevor sich der Sommer, der dieses Jahr eigentlich fast nie da war, komplett verabschiedet, gibt es von mir auch noch einen Eis-Post. Schoko-Eis-Gugl habe ich diesen Sommer schon ausprobiert und auch fruchtige Mini-Gugl aus Fruchtpüree. Aber mit tollem cremigen Eis aus der Eismaschine können die beiden Varianten doch nicht ganz mithalten, deshalb musste die Eismaschine doch noch aus dem Keller geholt werden und durfte ihr Können bei diesem tollen Sahneeis unter Beweis stellen. Damit das Eis nicht so traurig aussieht, habe ich dazu gehackte Zartbitterschokolade und zerbröselte Amarettini gereicht, damit sich jeder sein eigenes Eis mischen kann. Sehr, sehr lecker!

Donnerstag, 18. September 2014

Gefüllte Pfannkuchen mit Spinat

Gefüllte Pfannkuchen sind doch immer wieder eine feine Sache! Heute zeige ich euch ein Rezept für Zwiebelpfannkuchen mit Spinat-Tomaten-Füllung. Da Prince Charming kein Zwiebelfreund ist und ich keine Fertigpackungen kaufe, musste ich das Rezept etwas abwandeln.
Die Kombination aus Spinat und Tomaten ist ja schon erprobt und auch als Pfannkuchenfüllung eine absolut gelungene Kombination. Lasst es euch schmecken.

Mittwoch, 27. August 2014

Mangold aus dem Wok

Bevor sich die Mangold-Saison schon wieder dem Ende neigt, muss ich euch noch schnell ein tolles Rezept vorstellen: Hähnchen aus dem Wok.
Mangold finde ich immer wieder wahnsinnig lecker, nur leider gestaltet es sich doch hin und wieder sehr schwierig im normalen Supermarkt Mangold ausfindig zu machen. Glücklicherweise habe ich aber spontan einen schönen Mangold getroffen, der dann auch sofort in meinen Einkaufskorb durfte. Besonders toll fand ich die Kombination aus asiatischen Gewürzen mit den süßlichen Kirschtomaten. Ein sehr gelungenes Mittagessen!

Montag, 25. August 2014

Tomaten-Fenchel-Soße

Vor einiger Zeit habe ich euch ja von meinem (ehemaligen) Fenchelproblem berichtet. Bei dem letzten Annäherungsversuch war ich noch etwas zurückhaltend, was die Menge anging. Bei meinem heutigen Versuch habe ich mich ganz wagemutig sehr weit aus dem Fenster gelehnt und eine Tomaten-Fenchel-Pasta gekocht. Bei Pastasoßen habe ich ja recht erfolgreich mit Fenchelsamen gekocht, also sollte mit der Knolle eigentlich auch nichts schief gehen. Und es wurde ein Erfolg! Ich kann jetzt fleißig Rezepte mit Fenchelgemüse sammeln :-) Nur mit dem rohen Gemüse bin ich noch etwas skeptisch, aber das wird vielleicht auch noch.

Freitag, 22. August 2014

Zucchini-Risotto

Es gab schon lange kein Risotto mehr in Sugarbaby's Kitchen. Irgendwann stehe ich ja leider immer vor dem Problem, dass ich mich den Nudeln abwenden und muss und wenigstens einmal in der Woche etwas Abwechslung in den Speiseplan bringen sollte. Logisch, dass man da sofort an Risotto denkt. Und weil Zucchini das Sommergemüse Nr. 1 sind, neben Tomaten natürlich, war klar, dass es ein Zucchini-Risotto werden sollte. Und um noch ein bisschen "Gesund" reinzupacken, habe ich mich für eine feine Kräutervariante entschieden. 

Mittwoch, 20. August 2014

Nudeln mit Rucolagemüse

Bei einem so sommerlichen Nudelgericht wie Spaghetti mit Rucola & (schwarzen) Oliven, komme ich mir bei dem Wetter schon langsam komisch vor es zu posten. Da aber laut Kalender noch Hochsommer ist, darf ich das noch guten Gewissens machen =).
Die Chili und Tomaten kommen sogar von meinem Balkon, wenn das mal nicht nach Sommer schreit, weiß ich auch nicht. Klar, dass das Gericht gleich doppelt so gut schmeckt!
Wie der Rezeptname verrät, sollten es eigentlich schwarze Oliven sein, aber da ich im Supermarkt nur geschwärzte Oliven gefunden habe, habe ich mich dann doch lieber mit grünen Oliven zufrieden gegeben!

Sonntag, 17. August 2014

Jamie Oliver: Ungarische Paprikasoße

Endlich mal wieder ein Gericht von Jamie Oliver. Der Mann hat aber einfach gute Ideen. Diesmal gibt es eine Ungarische Paprikasoße mit Reis. Eigentlich serviert Jamie im Original Schweinemedaillons dazu, aber da ich den vegetarischen Kurs recht gut finde, habe ich das meinem Liebsten vorsichtshalber mal verschwiegen.
Dank dem Paprikaeintopf konnte ich mich auch wieder mit Fenchelgemüse versöhnen, denn um das Gemüse hatte ich längere Zeit einen Bogen gemacht. Eigentlich gehört Fenchel für mich nur in meinen Anis-Kümmel-Fenchel-Tee und hat ansonsten nirgends etwas verloren. Man könnte ihn auch in Gemüsebrühe kochen, doch war ich, was die Menge angeht, damals etwas unvorsichtig und konnte mich am Ende nicht entscheiden ob ich jetzt Tee löffele oder Suppe. Seitdem ließ ich Fenchel im Tee und sonst nirgends. 
In der Paprikasoße hat er sich aber sehr gut gemacht und wir haben uns wieder angenähert. Vielleicht wage ich ja bald einmal pures Fenchelgemüse oder gar Fenchelsalat... 

Samstag, 16. August 2014

Kartoffelsuppe vom Münchner Promikoch

Es ist Herbst. Winter. Ich warte nur noch, dass Schnee fällt. Geht es euch auch so? Die letzten Tage sieht es so unglaublich traurig vor dem Fenster aus und man bekommt eigentlich eher Lust auf "auf die Couch kuscheln mit einer dicken Decke, einer Tasse Tee und ein schönes Buch lesen". Gut, für Decken ist es dann doch noch etwas zu warm. 
Ich weiß zwar nicht ob das bei euch auch so ist, aber Kartoffelsuppen gehören für mich in die eher kalte Jahreszeit und da ich da in den letzten Tagen schon angekommen bin, hatte ich Lust auf eine Kartoffelsuppe von unserem Münchner Promikoch Alfons Schuhbeck. 
Toll bei diesem Rezept fand ich, dass das Gemüse in der Brühe nur ziehen und nicht kochen soll. Irgendwie habe ich dadurch die Einbildung, dass die Suppe dadurch noch gesünder ist und sämtliche Vitamine und was sich in Gemüse sonst noch gesundes verbirgt, am Leben bleiben. 

Mittwoch, 13. August 2014

Paprikasuppe mit Kürbiskernöl

Wahrscheinlich bin ich da eine Ausnahme, aber Paprika roh oder als normales Gemüse bringt mich in der Regel nicht zum Jubeln. Ich habe zwar nichts gegen Paprika, aber sie gehören definitiv nicht zu meinen auserkorenen Lieblingen. Als Paprikasuppe allerdings, sind die hübschen Schoten der Knaller und ich könnte ich mich immer in den Topf reinlegen. Das Rezept für diese absolut empfehlenswerte Paprikasuppe mit Kürbiskernen & Kürbiskernöl habe ich in der köstlich Vegetarisch (3/2014) entdeckt. Wirklich ein Traum!

Sonntag, 10. August 2014

Johannes


Ich habe jetzt meine eigene Gemüsekiste! :-) Das tolle an dieser Kiste ist, dass ich wöchentlich neu bestellen kann, aber nicht muss und auch keine Mindestbestellmenge oder ähnliches habe. Um die Lieferung muss ich mir auch keine Gedanke machen, denn Prince Charming bringt sie immer von der Arbeit mit :-) Die neue Kollegin ist nämlich glückliche (das nehme ich einfach mal ganz zuversichtlich an) Ehegattin eines Biobauern. Bei meiner ersten Lieferung habe ich neben Gurken, Tomaten und Eiern auch gleich mal die Obstfront getestet und Johannisbeeren mit auf die Liste gesetzt. Über Pinterest wurde ich auch gleich fündig, was ein leckeres Johannisbeersirup-Rezept anging. Der Sirup schmeckt absolut grandios und wird manchmal heimlich von mir pur gelöffelt. Wenn niemand hinschaut. Die Kombination aus säuerlichen Johannisbeeren und süßem Zuckerwasser schmeckt einfach toll. Sogar Prince Charming, der bei dem Verzehr der frischen Johannisbeer-Deko ulkige Grimassen verzieht, mag den Johannisbeersirup.
Da ich den Sirup aber nicht nur löffeln kann, habe ich meinem heißgeliebten Hugo einen Stammtischkumpel kreiert. Darf ich vorstellen: Johannes. Sehr lecker, der Knabe! :-)

Mittwoch, 6. August 2014

Mini-Eis-Gugl

Kriegt ihr bei kleinen und süßen Sachen auch oft (peinliche) Anfälle, bei denen ihr euer Gefallen mit ausgedehnten Ohhhs und Ahhhs (mindestens 1 Oktave höher als normal) bekundet?! Mir passiert das zugegebenermaßen doch immer wieder, sehr zur Freude (oder Irritation) des ein oder anderen Zuschauers. 
Deshalb versuche ich beispielsweise meine Mini-Gugl-Form nur noch auszupacken, wenn ich alleine bin. Wirklich funktioniert das natürlich nicht, denn man will seine Kreationen schließlich teilen und wer eignet sich zum bewundern, loben und verköstigen besser als der Liebste?! 
Heute standen Schoko-Eis-Gugl aus Joghurt mit Haselnusskrokant auf dem Plan. 
Erst mal zur Optik: Sind sie nicht süüüüß?! ;-)
Und nun zum Geschmack: Prince Charming probiert freudig einen Mini-Gugl... und die erhoffte Euphorie bleibt aus.
Doof. Bei Schoko-Eis-Gugl erwartet Mann von heute einen sehr süßen Schokogenuss ohne den säuerlichen Beigeschmack von Joghurt. 
Hm. Ein bisschen muss ich ihm leider recht geben. Geschmeckt haben mir die kleinen Hüpfe aber trotzdem. Ob das nun hauptsächlich an ihrer Größe lag oder daran, dass ich Joghurt einfach mag, kann ich nicht sagen. ;-)
Für das perfekte Schoko-Schoko-Eis aus der Mini-Gugl-Form muss ich aber noch etwas suchen. Für Empfehlungen bin ich gerne offen! :-)

Sonntag, 3. August 2014

Traumhafte Auszeit!

Nach einer kleinen, teils unfreiwilligen Auszeit, melde ich mich heute mit griechischem Salat wieder zurück! Bei dem Genuss dieses Salates schwebe ich viele Kilometer weit weg, auf die schöne griechische Insel Kos. In den normalen Hotels ist es mit einheimischer Küche ja leider oft nicht weit her, doch das Vorspeisenbuffet erfreute sich bei uns allergrößter Beliebtheit! Die Highlights, die Gott sei Dank jeden Abend aufgetischt wurden, waren frische, griechische Oliven, Tsatziki und griechischer Salat. Einmal sind wir dann aber doch ausgebüchst um die echte griechische Küche zu genießen.
Zuerst will ich euch aber noch kurz meinen griechischen Salat zeigen, der uns auf unser Urlaubsrevival eingestimmt hat, bei dem wir endlich alle Fotos sortieren und überhaupt anschauen konnten. Für den Salat habe ich frische Bio-Tomaten vom eigenen Balkon und eine Bio-Gurke vom Bio-Bauernhof verwendet. Um das Urlaubsfeeling perfekt zu machen, hab ich den Salat mit griechischen Oliven und original kosischem Olivenöl, quasi unserem persönlichen Urlaubsmitbringsel, getoppt. Nach dieser Bestenliste, verschweigen wir einfach, dass sowohl der Fetakäse, als auch die Zwiebeln aus dem heimischen Supermarkt kommen...
Geschmeckt hat er trotzdem und die Urlaubserinnerungen waren toll! Einige davon möchte ich euch nicht vorenthalten. Viel Spaß! :-)
Das echte griechische Essen haben wir in dem Bergdorf Zia verköstigt. Angeblich ist die Küche dort noch nicht an den touristischen Gaumen angepasst, da auch die Griechen selbst dort am Abend und am Wochenende die Leckereien genießen. Als ich das gehört habe, war mir klar: Da müssen wir hin! 
Wir haben ein tolles Lokal mit RoofGarden ausgewählt, wo man einen herrlichen Ausblick genießen konnte. 
Typisch Deutsch, hätten wir eine Vorspeise bestellt und jeder einen Hauptgang. Unser freundlicher Kellner hat uns aber wohl schon an der Nasenspitze angesehen, dass wir es heute mal auf die griechische Art machen wollten. Seiner Empfehlung haben wir dann schließlich auch vertraut und wir wurden absolut belohnt! Angefangen haben wir mit drei Vorspeisen: Tsatziki, griechischem Salat und Manouri. Letzteres war mein persönliches Highlight. Manouri ist ein griechischer Frischkäse, der mit Yugkateig (das ist zumindest meine Vermutung) umwickelt, ausgebacken wurde und dann mit Honig beträufelt und einigen Granatapfelkernen serviert wurde. Selbstverständlich waren Tsatziki und Salat auch göttlich und noch tausendmal besser als im Hotel oder daheim, doch der Käse mit der Kombi aus salzig, süß und sauer, war fantastisch. Prince Charming fand den Popcorn-Käse (so hat er ihn getauft) auch gut, allerdings fand er ihn wohl zu üppig. Macht nichts, so blieb mehr für mich! :-) 
Als Hauptgang haben wir uns, ganz griechisch, eine Portion Souvlaki geteilt. Die Spieße wurden mit Reis, Pommes und zwei verschiedene. Dipsaucen serviert. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht mehr daran gedacht habe das Souvlaki auch noch zu fotografieren... Aber ich war schon im "griechischen-Käse,-Salat-und Knoblauch-Himmel", da denkt man an so weltliche Dinge wie "für-die-Erinnerungen-fotografisch-festhalten" nicht mehr.
Eine weitere kulinarische Leckerei ist vermutlich weniger griechisch geprägt, als vielmehr für nette Touristen gedacht. Ein Tagesausflug hat uns nämlich auf die Vulkaninsel Nisyros geführt, auf der sogar Essen und Getränke vulkanisch sind. So kamen wir nach einer tollen Tour durch das griechische Bergdorf, in den Genuss von Vulkankuchen. Ein richtig üppiger Schokokuchen mit weichem bis sehr weichem Kern und dazu eine Kugel Vanilleeis. Wie das Foto verrät, war der Vulkankuchen eine Sünde wert. 
Nach der Dorfbesichtigung ging es dann nach unten zur Caldera, dem größten europäischen inaktiven Vulkankrater, in den man sogar runterspazieren konnte. So ganz wohl war mir bei dem Gedanken von vielen tausend Grad unter meinen Füßen anfangs nicht, aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Schon cool wenn man behaupten kann, dass man auf einem Vulkan getanzt hat. :-)
Erholen konnten wir uns dann bei Vulkankaffee (Vorsicht Hochprozentig!) und Soumada, einem Getränk aus Mandelsirup. Geschmacklich sehr lecker, aber wahnsinnig süß.

Nach dem kleinen Eindruck versteht ihr bestimmt, dass ich eigentlich nicht mehr wieder kommen wollte und nur mit bester Überredungskunst davon überzeugt werden konnte, ins Flugzeug zu steigen. Am liebsten wäre ich nämlich sofort nach Nisyros ausgewandert! Auf der Insel gibt es nämlich eine wahnsinnig große Auswahl an Kräutern und Gewürzen und eine spezielle Kapernsorte. Außerdem habe ich hab mich schon in meinem Garten mit einem eigenen Zitronenbaum, und - meine persönliche Traumvorstellung - einem eigenen Granatapfelbaum, gesehen! Ist das nicht absolut überzeugend?! 

Dummerweise habe ich mich doch bequatschen lassen und bin wieder in Deutschland gelandet... Hab ich schon erwähnt, dass Nisyros über 300 Sonnentage hat?! Da fragt man sich doch, wer bei solchen Aussichten noch freiwillig in ein Flugzeug steigt...

Wie dem auch sei, jetzt bin ich wieder hier und ich hoffe euch hat mein kleiner großer Urlaubsbeitrag gefallen. :-)

Das Rezept zum griechischen Salat folgt hier.

Freitag, 18. Juli 2014

Erdnussbutter-Granola

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Erdnussbutter. Trotzdem hatte ich noch von welche im Vorratsschrank, die langsam aber sicher verarbeitet werden musste. Da ich mich schon wie ein kleiner Müsliexperte fühle und ich gefühlt in der Knusperfrühstückswelt schon ziemlich herumgekommen bin, war klar, dass ein neues Müslirezept wohl die beste und einzig mögliche Wahl sein kann um die Erdnussbutter schmackhaft zu verarbeiten. 
Ich stöbere zur Zeit gerne bei Mia von Kochkarusell um meine Frühstückspalette noch etwas zu erweitern und habe bei ihr auch ein tolles Rezept für meine Erdnussbutter-Verwertung gefunden. Das Peanut-Butter-Granola ist (trotz Erdnussbutter) super lecker, schnell gemacht und sehr knusprig. Eben ganz so wie ich es mag. 
Bei Mia gibt es noch so viele tolle andere Rezepte und Frühstücksideen, die ich teilweise auch schon probiert habe, nur leider haben sie es nicht mehr zum Shooting geschafft ;-)

Mittwoch, 16. Juli 2014

Rucola-Salat mit Parmesanhobel

Hier kann man sagen "Weniger ist mehr!". Der Rucolasalat mit Cocktailtomaten & Parmesan ist aus der tollen WMF-Kochschule. Schnell gemacht und sehr lecker!
Obwohl Prince Charming eigentlich kein Freund von Rucola ist, hat er (zu meinem Leidwesen) fleißig mitgegabelt. Da fragt man sich, ob er das Grünzeug mit einem anderen Grünzeug, das er wirklich nicht mag, einfach nur verwechselt hat. Aber die Köchin freut sich, wenn es schmeckt und gibt bereitwillig die Hälfte ihrer Rucolablätter ab.

Montag, 14. Juli 2014

Mini-Schokokuchen

Manchmal muss es einfach Schokolade sein! Da ist es vollkommen egal ob es draußen Sommer, Sonne, 30 Grad hat oder regnet und schneit, manchmal braucht man seine Dosis Schokolade und die Welt kann sich wieder weiterdrehen. Da ich seit kurzem stolze Besitzerin der Mini-Kastenkuchen-Form bin, musste die selbstverständlich für den Schokoladenkuchen herhalten.
Wer sich jetzt denkt, "Oh Gott, bei diesem Wetter Schokolade?!", den kann ich beruhigen, denn die Miniküchlein sind schön fluffig und leicht, was vermutlich dem Eischnee zu verdanken ist. 

Sonntag, 13. Juli 2014

Pain Paillasse

Ich habe es sicher schon einmal erwähnt, dass ich lieber selbstgebackenes Brot esse, als mir Schaumstoff zu kaufen. Was mich allerdings bei selbstgebackenem Brot bzw. vor allem an Weißbrot stört, ist die Tatsache oder Einbildung, dass es nur frisch wirklich traumhaft schmeckt und am nächsten Tag irgendwie muffig. Kennt ihr das auch? Vielleicht hat jemand eine Idee, wie man das verhindern kann. Meine Strategie ist im Moment das Brot größten Teils einzufrieren und entweder über Nacht langsam oder kurz vorher auf dem Toaster wieder aufzutauen. Das führt oft dazu, dass meine Gefriertruhe voll von Semmeln und Broten ist und fast nichts anderes mehr dazwischen passt.
Jetzt aber zu meiner neuen Weißbroterrungenschaft: Pain Paillasse. Nach einer kurzen Internetbefragung habe ich erfahren, dass es sich hierbei wohl um eine Köstlichkeit aus der Schweiz handelt, die typischerweise mit Weizenmehl gebacken wird und eine knusprig splittrige Kruste, sowie eine grobporige Krume hat. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass mein Pain Paillasse nicht nur nicht aus der Schweiz kommt, sondern auch nicht mit Weizenmehl gebacken ist. Alle meine Backwerke sind aus Dinkelmehl, Weizenmehl hat sich noch nie in meine Küche verirrt.
Die lange Gärzeit habe ich aber eingehalten, sogar noch länger, da ich das Weißbrot erst am übernächsten Tag gebacken habe. Geschadet hat es denke ich nicht.
Im übrigen muss ich bei diesem Brot immer an Urlaub denken. Zusammen mit Marmelade und einem Cappuccino zum Frühstück, habe ich das Gefühl von Urlaub und Meer...

Freitag, 11. Juli 2014

Haselnussmilch

Nach dem Erfolg der selbstgemachten Hafermilch, habe ich mich gleich an den nächsten Milchersatz gemacht: Haselnussmilch. Bei Haselnüssen muss ich immer an Nutella denken und bei dem Gedanken an gesunde Nutella-Milch, läuft mir schon gleich das Wasser im Mund zusammen. Ein Frühstück aus Schokomüsli und Nutella-Milch, perfekt!
Mein verwendetes Rezept sieht eigentlich nicht vor die Haselnüsse vorher zu rösten, aber im Falle einer leichten Allergie empfehle ich entweder rösten oder die Milch am Ende einmal aufzukochen. Aufgekocht habe ich sie am Schluss sowieso, da die Milch etwas länger halten sollte. 
Ich bin leider noch keine glückliche Besitzerin eines Bianco-Mixers, deswegen wurden die Haselnüsse nicht ganz so ausdauernd gemahlen, wie sie vielleicht gesollt hätten. 
Den Nutellageschmack habe ich leider nicht ganz getroffen, dafür war die Milch auch nicht süß genug. Ich fand die Milch sehr lecker, vor allem zum Haselnuss-Schoko-Müsli, Prince Charming war sie nicht süß genug. Aber ich esse/trinke sie sehr gerne und übe daher fleißig weiter! Vielleicht schaffe ich ja dann bald den Nutella-Geschmack ;-)

Mittwoch, 9. Juli 2014

Schokoladiges Haselnussmüsli

Ich kann wieder ein neues Müsli in mein Repertoire aufnehmen. Das Haselnuss-Schoko-Müsli hat uns überzeugt. Zur Zeit bin ich wieder vermehrt im Schoko-Fieber, deshalb wurde die Schokolade nicht nur in Küchlein und Cupcakes verarbeitet, sondern auch im Müsli. Und mal ehrlich, wer kann bei einem Müsli, in dem echte geschmolzene Schoki drin ist, schon nein sagen?
Wer von dem Haselnussgeschmack nicht genug kriegt, kann dazu gleich noch die Haselnussmilch essen (Rezept folgt).
Mein schokoladiges Frühstück sieht manchmal so aus, Prince Charming dagegen findet die Haselnussmilch nicht süß genug und bleibt lieber bei Haselnuss-Schoko-Müsli mit normaler Milch. Tststs...

Montag, 7. Juli 2014

Schlicht elegantes Süppchen

Schlicht und elegant tritt heute die Blumenkohlsuppe auf. Eigentlich sollte es eine Blumenkohlsuppe mit Pistazien werden, allerdings bleiben wir auch hier schlicht und einfach nur bei Blumenkohl, da die Pistazien in meiner Küche leider aus waren. Das Suppenrezept wurde nämlich aus purer Not gesucht, um den Rest Blumenkohl irgendwie möglichst vollständig und doch halbwegs schmackhaft verarbeiten zu können. Blumenkohl und ich werden irgendwie nicht so ganz warm miteinander, obwohl wir es schon mehrmals versucht haben. Ich kann nicht sagen, dass er mich nicht schmeckt, aber fehlen würde er mir auch nicht unbedingt. Das schlichte Püppchen war aber doch sehr lecker und wird sicher nochmal wiederholt. Diesmal dann auch mit Pistazien! 

Sonntag, 6. Juli 2014

Grillgemüse-Burger

Diese Burger waren eigentlich etwas anders geplant, als ihr sie im Endeffekt hier seht. Aber mitten im Supermarkt hatte meine Einkaufsliste plötzlich keinen Akku mehr. Das passiert wenn man nicht mehr die altmodische Einkaufsliste in Papierform mit sich herumträgt, sondern mit dem Smartphone einkaufen geht. Eigentlich hätte ich ein selbstgemachtes Pesto auf die Brötchenhälften streichen wollen, doch bei da hatte mich dann bei der entscheidenden Zutat die Einkaufsliste im Stich gelassen. Als nächstes hätte statt einem Hackfleischpatty, ein Grillkäsestück auf dem Pesto bzw. dem Grillgemüse Platz nehmen sollen. Nein, die Grillkäse habe ich nicht vergessen, die hatte ich schon zu Hause, doch leider wurde der Käse einstimmig für ungenießbar befunden und somit fiel auch das aus.
Auch wenn das Mittagessen etwas anders ausgefallen ist, als geplant, war es nicht weniger lecker. Wir waren sogar richtig begeistert! Grillgemüse im Sommer geht einfach immer und schmeckt in jeder Kombi toll! 
Unsere Burger sollten Italian Style sein und mit Tomate und Mozzarella ist mir das auch ganz gut gelungen. Sehr lecker stelle ich mir auch noch Rucola auf den Burgern vor. Diese Variante gibt es beim nächsten Mal. Vielleicht dann auch mit Grillkäse und selbstgemachtem Pesto. ;-)

Freitag, 4. Juli 2014

Vanille-Kokos-Granola

Seid ihr auch schon alle im Kokosölfieber? Ich schon! Vor ein paar Wochen habe ich mir diesen Schatz nach Hause geholt und ich bin begeistert! Allein der Duft ist fantastisch! Vielmehr als den Duft begeistert mich auch die Vielseitigkeit dieses Öls, denn ich verwende es auch leidenschaftlich für Haar- und Körperpflege. Da Sugarbaby's aber ein Foodblog ist, stelle ich euch heute mein erstes essbares Ergebnis mit Kokosöl vor: Vanille-Kokos-Granola! Für alle Vanille- und Kokosbegeisterten ist dieses Müsli ein Traum. Ich gehe manchmal an den Müslischrank und nehme mir das Glas nur um daran zu riechen, denn es duftet wirklich herrlich! 
Zusammen mit Joghurt und Erdbeeren ist das Vanille-Kokos-Granola das perfekte Frühstück!

Mittwoch, 2. Juli 2014

Oliven-Ciabatta mit Rucola

Nach diesem Brot ist mir aufgefallen: ich backe viel zu selten mit Roggenmehl! Das muss definitiv geändert werden, denn das Rustikale Oliven-Ciabatta mit Rucola schmeckt absolut fantastisch!
Da Prince Charming manchmal Rucola isst, manchmal Rucola aussortiert, manchmal Rucola ganz fürchterlich findet und beim Anblick von Rucola gleich sagt: "Das Grünzeug kannst du bei mir weglassen!" (Als ob ich das noch nicht wüsste!?), war ich mir bei diesem Brot nicht ganz sicher, was er davon halten würde. Allerdings kann bei Ciabatta und Oliven nicht so viel schief gehen und der Rucola ist im Teig versteckt, den hätte er ohnehin nicht von selbst erkannt. Wäre es doch am Rucola gescheitert, hätte ich mich darüber gefreut, dass ich das rustikale Ciabatta ganz alleine hätte essen können.
Gegessen hat er das Brot natürlich, geschmeckt hat es uns beiden und besonders lecker fanden wir die Kombination aus Ciabatta mit etwas Butter und dazu ein Salat aus Tomaten, Mozzarella und Oliven. Mmmm... ein perfektes sommerliches Abendessen.