Mittwoch, 8. Januar 2014

Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen...

Was macht man, wenn man keinen Mais mehr hat, aber unbedingt Zwiebel-Chutney mit Mais & Aprikosenkonfitüre machen möchte? Natürlich abends nach Ladenschluss. Tja, frau ist erfinderisch und entdeckt in den Untiefen ihres Vorratsschrankes noch zwei Dosen Mexico-Mix bestehend aus Bohnen, Paprika und Mais. Das Leben könnte einfach sein, wenn man das Zwiebel-Chutney einfach einen Tag später eingekocht hätte, aber das wäre ja langweilig. Also sortiert frau, ganz nach Aschenputtel-Manier die guten ins Töpfen und die schlechten ins Kröpfchen. Wie Aschenputtel die Stiefmutter nicht erwürgen konnte, ist mir nach der Aktion etwas schleierhaft. Das Ergebnis war aber die Mühe wert, denn das Zwiebel-Chutney war mal wieder fantastisch. Übrigens war es auch ein weiteres Mitbringsel für unsere große Schlemmtafel zum Jahreswechsel.

Zutaten für 1 l:
  • 500 g Zwiebeln
  • 2 EL ÖL
  • 1-2 rote Peperoni
  • 250 g Mais
  • 2 EL Zucker
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zimtstange
  • 5 EL Apfelessig
  • 2 EL Gelierzucker (2:1)
  • 2 EL Aprikosenkonfitüre
Zubereitung: 
  1. Zwiebeln in feine Streifen schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen u. die Zwiebeln darin 5-6 Min. andünsten. Peperoni längs halbieren, entkernen, waschen u. in feine Würfel schneiden. Mais auf einem Sieb abtropfen lassen.
  2. Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze goldbraun karamellisieren. Mit 100 ml Wasser ablöschen u. rühren, bis sich der Karamell aufgelöst hat. 
  3. Zwiebeln, Peperoni, Lorbeerblatt, Zimtstange, Essig, Gelierzucker, Aprikosenkonfitüre u. Mais dazugeben. Alles bei schwacher Hitze 10-12 Min. köcheln lassen. 
  4. Das Chutney in sterilisierte Einmachgläser güllen, die Gläser gut verschließen u. abkühlen lassen. 
Quelle: Kochen – die neue digitale Schule

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